„Nichts mehr etwa im prunkvollen Paris hatte meine Betrachtung nötig; hier dagegen, in der Vorort-Bucht fast alles“ schrieb Peter Handke in seinem Meisterwerk "Mein Jahr in der Niemandsbucht".

Ähnliches ließe sich aus meiner Sicht auch in Bezug auf das großstädtische Wien sagen. Und wenngleich ich mit meiner Betrachtung der Metropole noch lange nicht fertig bin, habe ich dennoch bereits vor Jahren auch damit begonnen, die Stadtbilder Niederösterreichs zu erforschen. Denn dort gibt es – frei nach Diane Arbus – Dinge, die niemand sehen würde, wenn ich sie nicht fotografierte.


Freitag, 16. Dezember 2011

08 FENSTER zur WELT



Sobald ich einen Bildband aus den 1960er Jahren aus dem Bücherregal nehme, kehrt meine Kindheit zurück: Wenn die verschollen geglaubten Bilder aus dem Umfeld meiner Kindheit wieder auftauchen, tun sich Fenster auf – in eine Welt, die wie verwandelt wirkt, da sie heute ganz anders aussieht, zu der ich aber, gerade weil ich ihre Verwandlung so hautnah miterleben durfte, eine besondere Beziehung habe.



R.M. (Auszug aus meiner Bildbandpräsentation „Wien: Gesichter einer Stadt“ am 14.4.2011)

FW1_001  2000 Stockerau, Feldg, 2010

FW1_002  2000 Stockerau, Kastanienweg, 2010

FW1_003  2000 Stockerau, Neubau, 2009 

FW1_004 3580 Horn, Spitalg., 2009

FW1_005 3100 St. Pölten, Josefstr., 2010

FW1_006 3100 St. Pölten, Mariazeller Str., 2010

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